Eine Sommer-Reihe in Wiesbaden „Auf den Spuren von Jugendstil in Wiesbaden“ am 25.06.2022

Kombination Jugendstil — Führung in Wiesbaden und im Museum für die VHS in Wiesbaden

„Von auf Repräsentation bedachten wilhelminischen Neobarock mit einem eher nüchternen Jugendstil bis zum sagenhaften Aufstieg in den Jugendstil-Olymp.“

• Kunstgeschichten aus der Blütezeit der Weltkurstadt!
• Eine außergewöhnliche Jugendstil-Sammlung und beeindruckende Schenkung des Kunstmäzens Wolfgang Ferdinand Neess als dauerhafte Präsentation im Landesmuseum in Wiesbaden.

Vortrag „Kiewer Rus – Kiew – Mutter aller russischen Städte“ für den Lions Club Wiesbaden-An den Quellen am 25.04.2022

Hilfe für die Ukraine!

Am 24. April lauschten die Mitglieder des Lions Clubs Wiesbaden-An den Quellen sehr interessiert dem Vortrag über die „Geburtsstunde“ von Kiew (ungefähr im Jahr 800), über die Christianisierung von Kiew im Jahr 988 und über die Entwicklung bis hin ins 14./15. Jahrhundert. Kiew war zunächst die Hauptstadt der Region und ein großes Handelszentrum. Es gab im Laufe der Zeit viele unterschiedliche Einflüsse und durch die kontinuierliche Aufteilung des Herrschaftsgebiets an die verschiedenen Söhne gab es viele kleine Gebiete, von denen sich am Ende eins als das neue Zentrum durchsetzte, nämlich Moskau.

Es ist manchmal hilfreich, die historische Entwicklung kennen zu lernen, um auch heutige Ereignisse besser zu verstehen

Am Ende des spannenden Vortrags kam die Frage nach Literatur der Ukraine auf – dafür wurde für uns eine Übersicht über ukrainische Schriftsteller in ihrem jeweiligen Kontext zusammengestellt. Am Ende des Dokuments findet ihr die Bücher, die auch auf Deutsch erhältlich sind.

Die Präsidentin des Lions Clubs bedankte sich im Namen von allen Zuhörern für den spannenden Vortrag und auch den Überblick über ukrainische Literatur. Außerdem wurde auch all denjenigen Club Mitglieder und Gästen bedankt, die für die Ukrainehilfe der Lions gespendet haben: Insgesamt sind bisher 715€ an Spenden eingegangen, die an die Lions-Ukrainehilfe überweisen wurde.

Reisebegleitung für die Rundreise Israel & Jordanien 28.03.2022-11.04.2022

Am Scheidepunkt alter Kulturen & Religionen

Unermesslicher Reichtum des Orients für die Kulturliebhaber!

Im Laufe der Jahrhunderte fanden verschiedene Völker hier ihre Heimat, was an vielen Orten spürbar ist. Neben der langen Geschichte der beiden Länder bestechen sie heute auch durch ihre moderne Vielfalt sowie ihrer vielen natürlichen Highlights und geschichtsträchtigen religiösen Kulturdenkmälern.

  1. Tel Aviv
  2. Tel Aviv — Caesarea — Haifa — Akkon
  3. Akkon — Nazareth — Tiberias (See Genezareth)
  4. Tiberias: Ausflug Kafarnaum, Berg der Seligpreisungen, Safed & Golanhöhen
  5. Tiberias — Yardenit — Jerash — Amman / Jordanien
  6. Amman — Madaba — Berg Nebo — Kerak — Petra
  7. Petra
  8. Petra — Wadi Rum
  9. Wadi Rum — Aqaba — Masada / Israel
  10. Masada — Totes Meer — Jericho — Jerusalem
  11. Jerusalem
  12. Jerusalem
  13. Jerusalem — Tel Aviv
  14. Flug Tel Aviv — Frankfurt

Lehrauftrag in Rahmen der IHK-qualifizierten Ausbildung zur Kultur- und Sprachmittler

Brückenbauer – IHK-zertifizierte Mittler helfen sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Verein MigraMundi e.V. und der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden.

Der IHK-Zertifikatslehrgang richtet sich in erster Linie an Personen, die aufgrund ihres Migrationshintergrundes mehrsprachig sind, oder ggf. auch Personen, die über erworbene Kenntnisse in einer Herkunftssprache von Migranten-Communities in Deutschland verfügen.

Über Sprach -und Kulturmittler unterstützen das Fachpersonal bei der Kommunikation mit fremdsprachigen Bürgern durch fachkundiges Dolmetschen und Vermittlung in soziokulturellen Fragen. Ihre Arbeit baut Verständigungsbarrieren ab und ermöglicht eine problemlose und effektive Zusammenarbeit. Damit erfahren Fachkräfte und Migranten gleichermaßen Hilfestellungen für eine kultursensible Verständigung.  

Kultur-Angebote für Geflüchtete aus der Ukraine ab Februar 2022

Für Geflüchtete aus der Ukraine führen wir kostenlose Führungen und Workshops in russischer und ukrainischer Sprache durch:

— Hessischer Landtag bietet Führungen in ukrainischer Sprache an – „Landtag von innen“, so heißt das neue Angebot, das der Hessische Landtag den Geflüchteten aus der Ukraine machen kann. Mit einer Führung in ukrainischer Sprache können die Besucher die derzeit zugänglichen historischen Räume im Wiesbadener Stadtschloss sehen und den modernen Plenarsaal besichtigen. Dort werden die Aufgaben, Arbeitsweisen und die Zusammensetzung der ersten Gewalt in Hessen erläutert. „Es ist eine glückliche Fügung, dass eine unserer Gästeführerinnen aus Kiew stammt und wir deshalb dieses Angebot machen können.“

— Führungen in russischer und ukrainischer Sprache in der Hessischen Staatskanzlei

— Das Museum Wiesbaden lädt Geflüchtete aus der Ukraine zu kostenfreien Führungen sowie zu Führungen mit Workshop in ukrainischer und russischer Sprache ein. Die Veranstaltungen richten sich an Kinder und Erwachsene und führen abwechselnd in die Ausstellungen der Kunst und der Natur. Auch an den Workshops können Kinder und Erwachsene teilnehmen. Diese finden sowohl in den Ausstellungen als auch in den Ateliers des Museums statt.

— Henkell Freixenet zeigt Flagge für die Ukraine und ihre Bürgerinnen und Bürger — als global aufgestelltes Unternehmen setzt sich Henkell Freixenet für Austausch, Verständigung und Integration ein und bietet Führungen in der Kellerei sowie in der Sektmanufaktur Pears in russischer und ukrainischer Sprache an.- In Kooperation mit dem Bürgerreferat bieten wir Stadtspaziergänge in russischer und ukrainischer Sprache an.

Workshop: “Alexej von Jawlenksy — russischer Künstler und deutscher Expressionist” im Museum Wiesbaden am 20.11.21

«Meine Arbeit ist ein leidenschaftliches, durch Farben gesprochenes Gebet» — so Jawlensky über sein expressionistisches Werk. Zugleich soll es in diesem kunsthistorischen Vortrag mit Ausstellungsbesuch auch um die Muttersprache des russischen Künstlers gehen, eine Sprache der Emotionen, die viele Türen öffnet. Die Gründung der Museumssammlungen verdankt Wiesbaden bürgerlichem Engagement des frühen 19. Jahrhunderts und nicht zuletzt Johann Wolfgang von Goethe, der 1815 in Wiesbaden zur Kur weilte und auf die Gründung einer solchen Kultureinrichtung hingewirkt hatte. 100 Jahre später — 1913 — wurde in Wiesbaden nach Plänen des Architekten Theodor Fischer der Grundstein für einen Museum-Neubau gelegt.

Zu den wichtigsten Künstlern, die im Museum Wiesbaden ausgestellt sind, gehört der russische Künstler Alexej von Jawlensky, der vor 100 Jahren — im Juni 1921 — sehr spontan die Entscheidung getroffen hat, sich in Wiesbaden niederzulassen und die letzten zwanzig Jahre seines Lebens (1921-2941) hier verbracht und auf dem Russisch-Orthodoxen Friedhof in Wiesbaden begraben ist. Mit 111 Werken besitzt das Museum in Wiesbaden die größte, breitgefächerte und gehaltvollste Jawlensky-Sammlung der Welt.

Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Ausstellung — «Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden — «In Wiesbaden man erwartet mich schon.» In Wiesbaden gab es viele Erfolge. Jawlensky wurde neben Kandinsky, Klee und Feininger Teil der Künstlergruppe «Die Blaue Vier» und in Amerika populär. Nach dem Krieg wurde Jawlensky einer der identitätsstiftenden «Söhne» der Stadt — sein Leben wurde erforscht und seine Kunst gesammelt. Die Werke aus dem Museums-Bestand, die sein gesamtes Schaffen von den frühen expressiven Köpfen bis zum seriellen Werk umreißen, werden erstmals komplett präsentiert. Zusätzlichen Schwerpunkt erhält die Jawlensky-Sammlung in Wiesbaden durch bedeutende Arbeiten des Expressionismus mit Werken von Marianne von Werefkin.

Nach der Pause beschäftigen wir uns mit der russischen Sprache. Wenn Sie demnächst eine Urlaubsreise in eine russischsprachige Region planen, auf der Sie sich souverän verständigen und die einfachen Alltagssituationen sicher meistern oder mit Ihrem russischen Kollegen oder Nachbarn ein nettes privates Gespräch auf Russisch führen möchten. Es gibt viele Gründe, ein paar Sätze und Begriffe auf Russisch zu lernen. Oder einfach die kyrillischen Buchstaben… Schon ein kurzes Gespräch wird als sehr sympathisch empfunden und öffnet Ihnen vorher verschlossene Türen.

In Kooperation von Museum und Volkshochschule Wiesbaden.

Vortrag: Russische Zaren, Villa Schnitzler, Wiesbaden, 19.11.2021

Deutsche Spuren in russischer Geschichte — Russen und Deutsche eine bewegte Beziehung.
Die Chronik einer Dynastie, die über 300 Jahre existiert hat. Während des Vortrags beschäftigen wir uns überwiegend mit folgenden Fragen:

-wie entstand das russische Geschlecht Romanow
-warum alle deutsche Prinzessinnen aus den protestantischen Teilen Deutschlands nach Russland kamen
-wie viel russisches Blut ist in diesen russischen Zaren

Kombination: Führung im Museum und Rundgang in Wiesbaden — Alles! 100 Jahre Jawlensky am 13.11.21

Eine gelungende Kombination aus der Führung im Museum durch die Jawlensky-Ausstellung «Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden» und einem anschließenden Rundgang auf den Spuren von Jawlensky durch die Wiesbadener Innenstadt.

Der Schwerpunkt der Führungen liegt dabei auf der Jubiläumsausstellung im Museum Wiesbaden und auf den Geschichten rund um den Künstler in Wiesbaden.

Im Juni 1921 kam der russische Maler Alexej von Jawlensky (1864 — 1941) erstmals nach Wiesbaden und traf bald darauf die Entscheidung, sich hier niederzulassen. In Wiesbaden wurde sein Leben erforscht und seine Kunst gesammelt. Nach der Führung im Museum erkunden wir viele Standorte in Wiesbaden, die für Alexej von Jawlensky und seine Familie bedeutend waren. Hier wurden Pläne geschmiedet, hier hat er nicht nur ein Zuhause gefunden, sondern wurde auch von der hiesigen Kunstszene hofiert und verehrt.

In Kooperation von Museum und Volkshochschule Wiesbaden.

Führung: Wiesbaden und seine berühmten Russen, 06.11.2021 für die VHS in Wiesbaden

Der «Russische Tag» in der ehemaligen Weltkurstadt Wiesbaden mit ihrer großen kulturellen und gesellschaftlichen Tradition. Unsere Gäge besuchten mit uns die russisch-orthodoxe Kirche auf dem Neroberg und flanierten durch die Straßen Wiesbadens, wo bereits der russische Zar Nikolaus II., Tschaikowsky, Dostojewskij, Turgenjew, Strawinksy, Gogol, die Tochter Puschkins und andere berühmte «Russen» spazieren gingen. Mit der russisch-orthodoxen Kirche auf dem Neroberg wurde der Grundstein für die russische Gemeinde in Wiesbaden gelegt. Zahlreiche Kurgäste aus Moskau und St. Petersburg logierten im 19. Jahrhundert in der Weltkurstadt Wiesbaden. Auch Zar Nikolaus II. besuchte Wiesbaden und nahm an einem Gottesdienst auf dem Neroberg teil. Tschaikowsky, Turgenjew, Dostojewskij, Gogol, die Tochter Puschkins, Strawinsky und Mahler Jawlensky — alle diese großen Russen waren von Wiesbaden angezogen. Nicht umsonst wurde Wiesbaden «die russischste Stadt» in Deutschland genannt.

Vortrag “Alexander Puschkin: «Ich bin nicht für das Glück geboren…» in der Villa Schnitzler, 05.11.2021

Thomas Mann nannte Puschkin «der Goethe des Ostens». Aber in Russland ist Puschkin — wie ihn Dostojewskij genannt hat — der russische «Allmensch».


Am Hofe sprach man in Russland nur französisch. Es gab auch vorher schöne Gedichte in russischer Sprache, aber als Puschkins Werke auftauchten begriff jeder, dass man bislang keinen Begriff davon hatte, wie schön ein russisches Gedicht sein kann. Vor Puschkin gelang es keinem, der russischen Sprache derartige Präzision, Ausdruckskraft und Schönheit zu geben.